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Terrorprozess in Hamburg endgültig abgeschlossen
Mottasadeq zu 15 Jahren Haft verurteilt
30. Mai. 2007

Der vierjährige Prozessmarathon gegen den marokkanischen Terrorhelfer Mottasadeq ist beendet. Im Mai verwarf in der Bundesgerichtshof dessen Revision gegen das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts vom Januar 2007, das ihn wegen Beihilfe zum Mord zu 15 Jahren Haft verurteilt hatte.

Dr. von Jeinsen hat in diesem Verfahren amerikanische Familien vertreten, die ihre Angehörigen bei den Anschlägen des 11. September 2001 verloren hatten und alles Nebenkläger zugelassen wurden.

Dem vorher gegangen war die erste Verurteilung im Jahre 2003, gleichfalls zu 15 Jahren Haft. Dagegen legte Mottasadeq Revision ein, und der Bundesgerichtshof ob darauf hin das Urteil auf. Er verwies die Angelegenheit nach Hamburg zurück mit der Aufforderung, das Gericht möge auch entlastendes Beweismaterial berücksichtigen. Im zweiten Prozess wurde er dann zu sieben Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Dagegen legte die Bundesanwaltschaft Revision ein und erreichte das dritte Urteil vom Januar 2007.



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