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Katowice 28.02.2006 Einsturz Messehalle
Polnischer Oberster Gerichtshof lässt jetzt Sammelklage zu
25. Feb. 2015

Bei diesem Unglück, hervorgerufen durch eine übermässige Schneelast auf dem Hallendach, sind zahlreiche Menschen aus vielen europäischen Ländern verletzt worden und einige ums Leben gekommen. Die Opfer waren Besucher einer europaweit bedeutenden Brieftaubenausstellung.
Prof. Dr. v. Jeinsen vertritt zahlreiche deutsche, polnische sowie holländische Familien. Für sie konnte in geringem Umfang Schadensersatz über die Haftpflichtversicherung der Messegesellschaft erreicht werden, die nicht ausreichend hoch war.
Die Haftbarmachung der Messegesellschaft war erfolglos, weil diese sogleich Insolvenz anmeldete und sich die dahinter stehenden polnischen und russischen Gesellschafter nicht ermitteln liessen.
Also nahm der polnischen Kooperationspartner von Prof. Dr. v. Jeinsen, Advocat Adam Car aus Gdingen, den polnischen Staat in Anspruch, weil die Baugenehmigung fehlerhaft erteilt worden war und die Gewerbeaufsicht bei den massiven Schneefällen im Januar 2006 den Messebetrieb nicht verboten hatte.
Der Prozess zweimal durch alle Instanzen war zunächst erfolglos. Nun aber hat der Polnische Oberste Gerichtshof eine Sammelklage wenigstens für die Angehörigen der getöteten Opfer zugelassen. Aufgrund dessen wird Advocat Adam Car für die Angehörigen jetzt den polnischen Staat auf Schadensersatz verklagen können.



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